
Bild: Pascal Skwara
Die Ergebnisse der jüngsten PISA-Studie sind erneut schockierend. Die Leistungen der 15-Jährigen sind demnach auf den niedrigsten Stand seit Beginn der Erhebung gefallen. Etwa jeder Dritte erreicht in Mathematik und Lesen nicht das grundlegende Kompetenzniveau, in den Naturwissenschaften ist es rund jeder Vierte. Zugleich hängt der Bildungserfolg weiterhin stark von der sozialen Herkunft ab.
Jochen Ott, NRWSPD-Spitzenkandidat für die Landtagswahl 2027, legt nach den schockierenden PISA-Ergebnissen ein Programm zur Soforthilfe und Stärkung der Schülerinnen und Schüler der Sekundarstufe I vor. Das Programm ist hier abrufbar.
Zu dem Programm erklärt Jochen Ott, Spitzenkandidat der NRWSPD für die Landtagswahl 2027:
»Unser Wohlstand von morgen hängt an den klugen Köpfen von heute. An ihren Ideen, ihrer Kreativität und ihrem Mut, Neues zu schaffen. Die PISA-Ergebnisse zeigen, dass wir noch immer nicht verstanden haben, welchen Stellenwert Bildung für die Zukunft unseres Landes hat. Ob die besten Ideen, die innovativsten Produkte und neue Technologien auch in zehn, zwanzig oder fünfzig Jahren aus Deutschland kommen, entscheidet sich in unseren Schulen. Deshalb darf PISA kein Schock sein, der nach ein paar Wochen wieder vergessen ist. Die Ergebnisse sind ein Weckruf: Wer heute nicht in Bildung investiert, gefährdet den Wohlstand von morgen.
Wir dürfen nach diesen PISA-Ergebnissen nicht zur Tagesordnung übergehen. Die Schülerinnen und Schüler, die heute in unseren Schulen sitzen, können nicht darauf warten, dass langfristige Reformen irgendwann Wirkung zeigen. Sie brauchen jetzt konkrete Unterstützung. Deshalb brauchen wir ein Sofortprogramm mit extra Geld, extra Personal, extra Zeit und einem gezielten Blick auf den individuellen Förderbedarf. Wir können dabei auf bewährte Strukturen zurückgreifen und schnell zusätzliche Nachhilfe, Lernförderung und Förderung in kleinen Gruppen ermöglichen. Dafür wollen wir über fünf Jahre insgesamt 500 Millionen Euro investieren und wissenschaftlich überprüfen, was tatsächlich wirkt. Denn kein junger Mensch darf mit seinen Lernrückständen allein gelassen werden. Jeder muss die faire Chance auf einen guten Schulabschluss und einen erfolgreichen Start ins Berufsleben bekommen.«