Zum Ausgang der Bundestagswahl vom 24. September 2017 erklärt Martin Peters, Vorsitzender des SPD-Unterbezirks in der StädteRegion Aachen und der SPD-Fraktion des Städteregionstages:

Gestern war der „schwarze Sonntag“ der SPD und der schrecklichste Tag der Partei in der Geschichte der Bundesrepublik Deutschland!

20,8% der Wählerstimmen bundesweit für meine Partei einerseits und 13% Stimmen für die AfD andererseits sind eine Zäsur für Demokratie, Solidarität, Gerechtigkeit und Menschenliebe in unserer Gesellschaft und in unserem Land.

Ich rufe jede und jeden dazu auf und lade alle dazu ein, die diese Werte für wichtig halten, gemeinsam mit den Mitgliedern der SPD dafür zu kämpfen, dass – trotz des Erfolgs der AfD – wir Deutsche ein Volk der „guten Nachbarn nach innen und nach außen“ sind und bleiben. Kein Mensch egal ob Deutscher oder nicht, egal ob Frau oder Mann, egal ob hier geboren oder zu uns gekommen, muss Angst haben in Deutschland trotz des Erfolgs der AfD.

Die SPD wird ihre Fehler von 1930-1933 nicht wiederholen. Wir werden für unsere Demokratie kämpfen! Wie das geht haben wir in der StädteRegion Aachen gezeigt. Eine mobilisierte und motivierte Partei mit einer authentischen hart-arbeitenden Kandidatin hat zum zweiten Mal dieses Jahr gezeigt, dass wir, wenn wir uns anstrengen und nah bei den Menschen sind, als SPD mit unseren Werten strukturell mehrheitsfähig sind. Die CDU ist in der StädteRegion Aachen wiederholt für ihre Überheblichkeit bestraft worden. Die AfD kleiner gehalten worden, als sie es im Bund ist. Daran wollen und müssen wir anknüpfen. Das Ergebnis von gestern ist Kampfauftrag und Verpflichtung zugleich!

Wir packen es an und jeder, der will, kann mit uns sein!

Glückauf für Freiheit, Gerechtigkeit und Solidarität!